Nach dem Laufen hatte ich öfters Fußschmerzen. Nach Recherchen und Gespräche/Erklären mit Orthopäden und Physiotherapeuten wurden mir die 4 häufigsten Ursachen erläutert. Lesen Sie was Sie tun können, um sich besser zu fühlen. Den Schmerz spürte ich nach dem Training, trotz der Endorphine, regelmäßig. Meine Vermutungen führte ich auf allgemeine Abnutzungserscheinungen wie ein unsauberer Laufstil oder schlechte Passform der Laufschuhe, zurück.

Erfahren Sie die vier häufigsten Ursachen für Fußschmerzen nach dem Laufen. Nicht nur um diese Ursachen zu kennen und zu benennen, sondern auch wie man diese Ursachen verhindert.

1. Plantarfasziitis
Die Hauptursache für Fußschmerzen nach dem Laufen ist eine Erkrankung, die als Plantarfasziitis bekannt ist und durch eine Überbeanspruchung dieses Bandes entsteht. Diese Überbeanspruchung äußert sich häufig durch stechende Fersenschmerzen. Die Plantarfaszie ist ein dickes Band an der Unterseite des Fußes, das am Fersenbein ansetzt. Beim Laufen kann das Plantarfaszienband übermäßig beansprucht und belastet werden, was zu Entzündungen und sogar zu kleinen Mikrorissen im Band führen kann. Die Verbesserung der Laufform und der gesamten Biomechanik der Füße – in der Regel durch geeignete Einlagen – kann helfen, Fersenschmerzen zu vermeiden.

Eine weitere bewährte Methode zur Vorbeugung von Plantarfasziitis ist das Dehnen vor dem Laufen. Dehnübungen wie das Anheben der Ferse und das Dehnen der Waden sorgen dafür, dass ein Teil des Fußes vor dem Lauf gut aufgewärmt und nach dem Lauf gut entspannt ist. Richtiges Schuhwerk und feste Fußgewölbestützen tragen ebenfalls zur Entlastung des Plantarfaszienbandes bei.

Wie man Plantarfasziitis behandelt: Ausruhen. Das Beste, was Sie tun können, um die Entzündung einzudämmen, ist, eine Pause vom Laufen und anderen stark belastenden Aktivitäten einzulegen. Richtige Ruhe ermöglicht es dem Band, sich zu beruhigen, so dass die Entzündung die Möglichkeit hat, selbst zu heilen. Kühlen Sie den Bereich. Dies ist vielleicht der älteste Trick im Buch, aber er wird aus gutem Grund angewandt. Eis ist ein natürlicher Entzündungshemmer, der dazu beiträgt, die Entzündung des Bandes zu lindern. Versuchen Sie es mit einer Tennisballmassage. Legen Sie einen Tennisball auf den Boden und rollen Sie ihn ein paar Minuten lang sanft unter Ihren Barfüßen. Das hilft, das Plantarfaszienband zu lockern. Achten Sie darauf, dass Sie genug Druck auf den Ball ausüben, um eine tiefe Fußmassage zu erhalten. Nehmen Sie entzündungshemmende Mittel, wie zum Beispiel Anika, Retterspitz und/oder Franzbrandtwein.

2. Stressfraktur
Bei einer Stressfraktur handelt es sich um einen kleinen Knochenbruch, der bei jeder Belastung des Fußes (z. B. Gehen, Laufen, Stehen) starke Schmerzen verursachen kann. Wie die Plantarfasziitis sind die meisten Stressfrakturen das Ergebnis wiederholter Überbeanspruchung, weshalb es nicht verwundert, dass viele Läufer davon betroffen sind. Jeder Knochen im Fuß kann eine Stressfraktur entwickeln, aber die Mittelfußknochen sind am meisten betroffen. Ein neuer Läufer oder ein Läufer, der vom Laufband zum Laufen im Freien wechselt, kann eine Belastungsfraktur erleiden. Laut Sports Health können zu den Symptomen einer Stressfraktur scharfe, örtlich begrenzte Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellungen, Veränderungen der Biomechanik – anders gehen/laufen, um Druck auf die Stelle zu vermeiden – und Blutergüsse gehören.

Um eine Stressfraktur zu vermeiden, sollten Sie Ihre Laufdistanz und -intensität allmählich steigern, anstatt von heute auf morgen einen auf Usain Bolt zu machen. Wenn Sie es langsam angehen, hat Ihr Fuß mehr Zeit, sich an die neuen Anforderungen zu gewöhnen. Es empfiehlt sich außerdem, Ihr Training abwechslungsreich zu gestalten. Fügen Sie einige Cross-Trainingsübungen hinzu – Wandern, Spazierengehen, Radfahren, Walking -, damit Ihr Fuß nicht ständig belastet wird.

Wie man eine Stressfraktur behandelt: Stellen Sie eine richtige Diagnose. Wenn also alle Anzeichen darauf hindeuten, dass Sie eine Stressfraktur haben, sollten Sie als Erstes einen zugelassenen Podologen aufsuchen, um eine Diagnose zu erhalten. Ausruhen. Auch hier gilt: Es ist nie verkehrt, dem Fuß eine Pause zu gönnen. Dr. Perkins empfiehlt, den Fuß sechs bis acht Wochen lang zu schonen, damit die Stressfraktur richtig ausheilen kann. In schweren Fällen kann eine Ruhigstellung in einem Stiefel oder sogar ein Gips erforderlich sein.

3. Sehnenscheidenentzündung
Muskelsehnen sind anfällig für Tendinitis, wenn eine chronische Belastung oder eine Verletzung zu einer Entzündung der Sehne führt. Bei Läufern tritt in der Regel entweder eine Peronealsehnenentzündung oder eine Achillessehnenentzündung auf. Wenn Schmerzen an der lateralen (äußeren) Seite des Fußes oder außerhalb des Sprunggelenks auftreten, handelt es sich in der Regel um eine Peronealsehnenentzündung. Wenn der Schmerz im hinteren Teil des Sprunggelenks in der Nähe des Fersenbeins auftritt, ist er typisch für eine Achillessehnenentzündung. Eine Sehnenscheidenentzündung macht sich auch durch Schwellungen und Steifheit im Fuß bemerkbar.

Um die Sehnenentzündung in Schach zu halten, sind Dehnungen der Wade und des Fußgelenks sehr zu empfehlen; ein kleiner Hund nach unten und einige Knöchelkreise können sehr hilfreich sein. Sie sollten auch nicht auf unebenem Gelände wie Hügeln laufen, da diese Ihren Fuß zusätzlich belasten. Auch hier gilt, dass eine allmähliche Steigerung der Aktivität und Cross-Training das Risiko einer Sehnenscheidenentzündung verringern können.

Behandlung von Sehnenscheidenentzündungen: Stellen Sie eine genaue Diagnose. Gehen Sie immer zu einem zugelassenen Podologen, um eine Diagnose zu stellen, und lassen Sie, falls erforderlich, eine erweiterte Bildgebung durchführen, um einen möglichen Sehnenriss auszuschließen.
Vermeiden Sie übermäßiges Dehnen. Das mag zwar kontraintuitiv klingen, aber wenn die Diagnose gestellt ist, kann eine zu starke Dehnung eine bereits entzündete Sehne manchmal weiter verletzen und verschlimmern. Befolgen Sie also die Anweisungen Ihres Arztes, wie Sie Ihre Art von Verletzung rehabilitieren sollten.

4. Blasen
Das Schlimmste an neuen Laufschuhen sind die potenziellen Gefahren, die mit dem Einlaufen neuer Ausrüstung einhergehen. Eine davon sind Blasen. Blasen werden in der Regel durch Reibung zwischen Haut und Socke oder Schuh verursacht. Blasen treten jedoch auch häufig bei Läufern auf, die lange Strecken laufen oder Schweißfüße haben.

Um Blasen zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass Sie zu Ihren Laufschuhen geeignete Socken tragen. Ein gutes Paar feuchtigkeitsableitende Socken hilft Ihren Füßen, trocken zu bleiben, wenn Sie ins Schwitzen kommen. Außerdem sollten Sie Schuhe tragen, die richtig passen. Bei Laufschuhen empfiehlt es sich, eine halbe Nummer größer zu wählen, da sich die Füße bei Belastung in Länge und Breite ausdehnen. Schließlich sollten Sie ein Hautschutzmittel oder ein Gleitmittel wie Vaseline auf die Stellen auftragen, die besonders anfällig für Blasenbildung sind. Auch Babypuder oder Anti-Kratz-Puder können verwendet werden, um die Füße während des Laufens trocken zu halten.

Wie man Blasen behandelt: Lassen Sie sie nicht aufplatzen. Es mag harmlos erscheinen, vor allem, wenn es sich um kleine Blasen handelt, aber Sie sollten sie unter keinen Umständen aufstechen. Dies kann zu einer bakteriellen Infektion führen. Bei auffälligen Blasen rät die American Academy of Dermatology, die Blase locker mit einem Verband zu bedecken oder eine Moleskin-Polsterung zu verwenden, wenn sie sich an Druckstellen wie der Fußsohle befinden. Wenn die Blasen klein sind und keine Beschwerden verursachen, sollten Sie sie in Ruhe lassen, denn sie trocknen von selbst wieder ab.
Wenn Sie also das nächste Mal laufen gehen, achten Sie darauf, dass Sie sich dehnen und dass Sie Schuhe und Socken tragen, die Ihre unerklärlichen Fußschmerzen lindern können.

Fazit_

Vergessen Sie nicht, sich auszuruhen!